HUTHevents – mit Risikobereitschaft und Kreativität raus aus der Krise

Zwei Hashtags beschreiben die Branche der HUTHevents angehört wohl am zutreffendsten: #firstinlastout und #alarmstuferot. Das etablierte Veranstaltungstechnik und -produktions Unternehmen sah sich dieses Jahr mit nie dagewesenen Hürden konfrontiert und wagte den Sprung ins Unbekannte. Lysander Huth und Jens Ziegenhardt gingen mit unserem Host Timm Lindenau dazu ins Gespräch.

HUTHevents – mit Risikobereitschaft und Kreativität raus aus der Krise


HUTHevents vereint drei Marken für Eventproduktion unter seinem Dach in Berlin Kreuzberg: HUTHevents, HUTHrental und HUTHcases. Von der Planung über die manchmal ungewöhnlichen Aufbauten bis hin zum Transport empfindlicher Gegenstände kommt hier alles aus einer Hand. Dabei arbeitet das 10 köpfige Team um Gründer und Geschäftsführer Lysander Huth mit Elan und Präzision für die Kunden, denn das Feedback und die Wertschätzung ihrer Kunden ist für alle bei HUTHevents sehr wichtig. Für Firmenfeiern, Shows, Stadtfeste, Jubiläen und Konzerte greifen Lysander und Jens Ziegenhardt, der Mann für das Operative Geschäft bei HUTHevents, auf einen großen Pool von Freiberuflern zurück damit ausreichend „man“-Power vor Ort ist. Und auch hier legen die beiden Berliner viel wert auf eine freundliche, transparente Kommunikation mit allen beteiligten.

UMSATZEINBUSSEN VON MEHR ALS 95%

Die Veranstaltungsbranche hat in den letzten Jahren einen Höhenflug erfahren und ihren Umsatz von 2013 bis 2017 allein um 31% gesteigert. Daraus resultierte immer mehr der „Luxus“ auch mal einem Kunden absagen zu müssen, weil keine Kapazitäten für ein weiteres Event in der Jahresplanung gegeben waren. Alle Gewerke in der Veranstaltungsbranche profitierten von dem anhaltenden Boom. Doch seit März diesen Jahres verzeichnet die Veranstaltungsbranche einen Auftragsstop, den es noch nie gegeben hat. Auch bei HUTHevents liefen in der ersten Woche nach dem Shutdown die Telefone heiß und die E-Mail-Postfächer füllten sich rasant mit Absagen und Stornos für geplante Events. Keine Aufträge. Kein Umsatz. Abwarten was passieren würde und Kredite aufnehmen, um Gehälter und Fixkosten bezahlen zu können, kam für Lysander nicht in Frage. Gemeinsam mit Jens Ziegenhardt setzte er sich mit den Anträgen für Kurzarbeit und Förderungen auseinander. Zwei völlig neue Themengebiete für die beiden Hands-On-Mentalisten.  Doch das reichte Lysander nicht aus und er suchte nach einer Lösung für sich und alle seine Mitarbeiter.

DER UMBRUCH – DAS NEUE „NORMAL“

Lysander entschied sich dafür einen gewagten Schritt zu machen, denn es gibt nichts schlimmeres für ihn als nichts zu tun, und orderte kurzerhand eine Maschine zur Maskenproduktion aus China. Innerhalb von nur 20 Tagen musste alles organisiert und vor allem das Team vorbereitet werden. Kein leichtes Unterfangen. Kurzerhand holte er Jens mit ins Boot, gründete maskenshop-berlin und holte alle Mitarbeiter aus der Kurzarbeit. In der Werkstatt, in der vor Corona hauptsächlich die hochwertigen Cases hergestellt wurden, wurde ein steriler Raum mit Abluftanlagen gezimmert. Die Mitarbeiter unterstützten den Masterplan ihres Chefs von Anfang an und schulten in kürzester Zeit um. Jens übernahm den Vertrieb und eignete sich in kürzester Zeit alles wissenswerte rund um Maskenherstellung und deren Vertrieb an, um baute ein Sales-Team auf.

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Was HUTHevents anfasst machen sie mit Elan und Präzision. Deshalb stellen sie auch keine 08/15-Masken, sondern von der DEKRA als Corona Pandemie Atemschutzmasken (CPA) zertifizierte Masken, vergleichbar mit dem FFPT2-Standard, her. Diese schützen den Träger und die Personen um ihn/ihr herum. Von der Idee bis hin zur Inbetriebnahme der Maschine zur Maskenproduktion vergingen insgesamt drei Monate. Und das war erst der Anfang. Mit welchen Aufgaben und Hürden Lysander, Jens und das Team bei HUTHevents konfrontiert waren beziehungsweise derzeit noch sind, was ihnen geholfen hat und wie sie die Zukunft der Veranstaltungsbranche sehen hört ihr in unserem Podcast.

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