Games-Förderung des Bundes ist zu bürokratisch

Games-Förderung des Bundes ist zu bürokratisch

Der Verband der deutschen Games-Branche (game) führte im April diesen Jahres eine Umfrage zur Games-Förderung des Bundes durch. 237 Studios beteiligten sich an der Umfrage, wovon 93 Prozent den Einfluss der Förderung auf die Unternehmensentwicklung als hoch oder sehr hoch bewerteten. Allerdings kritisierten auch 69 Prozent der Befragten, „dass Prozesse und Abläufe der Spiele-Entwicklung im Förderprogramm nicht ausreichend berücksichtigt werden“, was laut game die internationale Wettbewerbsfähigkeit einschränke. So darf beispielsweise die Entwicklung eines Spiels nicht starten, bevor der Antrag genehmigt wurde, was zu hohen Kosten führen könne.

Der game fasst die Befragung folgendermaßen zusammen: „Die Förderung hat eine zentrale Bedeutung für den Games-Standort Deutschland, aber erst, wenn die bürokratischen Bremsen gelöst werden, sind wir wirklich wettbewerbsfähig und können die Förderziele auch erreichen“.

Weitere Ergebnisse und Einschätzungen des game gibt es hier.
Zu unserem Interview mit Felix Falk, dem Geschäftsführer des game, geht es hier lang.


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